Kinderorthopädie
Kinderorthopädie
Kinderorthopädie

Kinderorthopädie

Sehr geehrte Patienten, Eltern und Besucher,

die Sprechstunde für Kinderorthopädie im Krankenhaus Daun wurde 2016 gegründet. Jedes Behandlungskonzept benötigt zunächst eine klare Diagnosestellung. Hierfür nehme ich mir besonders viel Zeit und führe eine komplette körperliche Untersuchung durch, da es sich gezeigt hat, dass es Erkrankungsbilder bei Kindern gibt, die zunächst gar keine Beschwerden machen, aber trotzdem behandlungsbedürftig sind. Nur eine klare Diagnose kann für Patient und Arzt zu einem erfolgreichen Ergebnis führen.
Ich bin ein sehr konservativer Kinderorthopäde und werde Ihnen immer die Möglichkeit mehrerer Therapiewege vorschlagen. Es hat sich nämlich in meiner bisherigen praktischen Tätigkeit gezeigt, dass jeder Patient individuell behandelt werden muss, aber stets nach den Leitlinien der aktuellen wissenschaftlichen Ergebnisse.
Sollte sich eine operative Therapie nicht umgehen lassen, werden Sie von mir sowohl während des stationären Aufenthaltes, als auch während der Vor- und Nachuntersuchungen täglich persönlich betreut werden.

Herzlichst,

Ihr Dr. med. Andreas Heck

Leistungsspektrum

  • Klumpfuß
    Die Klumpfußbehanldung erfolgt nach dem Konzept von Ponseti (Redressionsgipsverfahren)
  • Hüftdysplasie / Hüftgelenkluxation
    Die verminderte Überdachung des Hüftkopfes durch die Hüftpfanne führt langfristig zur Arthrose oder Luxation des Gelenkes. Eine frühzeitige Sonographie der Säuglingshüfte ist ein sehr schonendes (keine Strahlenbelastung) und schmerzfreies diagnostisches Mittel zur Feststellung dieser Erkrankung. Vorgesehen im Rahmen der U3 (4-6. Lebenswoche). Meine Empfehlung ist so früh wie möglich.
    Ich habe als Instruktor für die Methode eine besondere Expertise, die ich Ihnen sehr gerne anbiete. Für die Säuglingssonographie bieten wir immer sehr kurzfristige Termine an (... denn je früher, desto besser).
    Terminvergabe erfolgt über das Sekretariat für Orthopädie im Krankenhaus Daun (06592/715-2431).
    Falls eine der folgenden Risikofaktoren bei Ihrem Baby vorliegt, ist die Empfehlung einer sofortigen Sonographie im Rahmen der ersten Lebenswoche angeraten!
    - Frühgeburtlichkeit (kleiner der 32. SSW)
    - Familiäre Dysplasie bekannt
    - Makrosomie (erhöhtes Geburtsgewicht >4000g)
    - Geburt aus Beckenendlage
    - Vermindertes Fruchtwasser
    - sonstige Fehlbildungen der Extremitäten oder der Wirbelsäule.
  • X und O Beine, sowie Beinverlängerungen und Verkürzungen
    Ein häufiges Problem sind X und O Beine sowie einseitige Beinverkürzungen, die langfristig zu Arthrose (Gelenkverschleiß) führen können. Eine Beinverkürzung kann ein Fehlwachstum der Wirbelsäule begründen. Während des Wachstums kann hier eine Blockade der Wachstumsfugen zur schonenden Korrektur der Beinachse oder der Beinlänge erfolgen.
  • Verkürzungen von Muskeln und Sehnen
    Durch das Wachstum des kindlichen Skeletts kommt es nicht selten zu Muskel und Sehnenverkürzungen, die im Alter zunehmend Beschwerden machen und häufig unter Wachstumsschmerzen abgetan werden. Die Sehnenverkürzungen werden immer zunächst versucht, durch Physiotherapie oder die richtige Ausführung von Übungen zu Hause zu verlängern. Manchmal sind die Verkürzungen allerdings so hartnäckig, dass eine kleine Operation nicht umgangen werden kann.
  • Innenrotiertes Gangbild
    Häufig werden Eltern von Lehrern oder Erziehern auf ein "nach Innen laufen" aufmerksam gemacht. Dies begründet sich häufig in einer anderen Hüftrotation der Kinder. Sehr selten stecken andere Rotationsfehler dahinter. Kommen Sie vorbei, wir finden es heraus.
  • Fußfehlstellungen
    Hierunter fallen Plattfüße, Hohlfüße, Spitzfüße und viele viele weitere Fehlstellungen. Diese werden, wenn es erforderlich ist, mit einer Einlage oder einer Schuhorthese versorgt. Auch die operative Korrektur kann hier bei mir erfolgen, sollte sie erforderlich sein.
  • Skoliose und weitere Wirbelsäulendeformitäten
    Die Skoliose ist mit Abstand die häufigste Erkrankung des Heranwachsenden an der Wirbelsäule. Häufig stellt sie allerdings nur eine geringe Form dar. Die Skoliose sollte, weil sie schlechter werden kann, häufig kontrolliert (mindestens 2 - 3x/Jahr) und ggf. rechtzeitig therapiert werden (Physiotherapie, Korsett, Operation). Die Skoliosetherapie erfolgt hier in enger Zusammenarbeit mit dem Chefarzt der Klinik, PD Dr. Fürderer, der eine große Expertise auf dem Gebiet der konservativen und operativen Behandlung von Wirbelsäulenerkrankungen im Kindesalter aufweist.


Informationen für Kinderärzte und Zuweiser

Es werden alle gängigen kinderorthopädischen Erkrankungsbilder behandelt. Sollten Sie eine spezielle Fragestellung mit mir erörtern wollen oder haben eine Rückfrage zu einem Behandlungskonzept, wenden Sie sich gerne per E-Mail an mich, ich werde mich umgehend bei Ihnen melden.

Dr. med. Andreas Heck
Leiter der Kinderorthopädie
Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie,
Zusatzbezeichnung Kinderorthopädie

Telefon: 06592 / 715-2431

Fax: 06592 / 715-2511

E-Mail senden


Matthias Hettchen

Matthias Hettchen
Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie, Kinderorthopädie