Krankenhaus Daun

Geschafft! – Der Anbau ist fertig

Intensivstation mit modernster Technik und radiologische Abteilung wurden im neuen Trakt des Krankenhauses in Betrieb genommen.

von Daniel Roden, Technischer Leiter


Die Arbeiten im Krankenhausanbau sind abgeschlossen

Die Neustrukturierung ist eine wichtige Entwicklung für den Standort und ein Schritt auf dem Weg der nachhaltigen und zukunftsfähigen Ausrichtung des Krankenhauses Maria Hilf. Mit einem symbolischen Spatenstich am 04. November 2015 startete das 13 Millionen teure Brauprojekt, an dem sich das Land mit einer Förderung in Höhe von 9,24 Millionen Euro beteiligte. Den Eigenanteil hat die Gesellschaft der Katharinenschwestern als Krankenhausträgerin übernommen. Durch das erweiterte Raumangebot konnten nun die Intensivstation, die Radiologie und Teile der orthopädischen Pflegestation neu strukturiert werden, um modernen Abläufen anzupassen. Die neuen Räumlichkeiten für die orthopädische Pflegestation, welche im März 2018 bezogen wurden, entstanden auf der ersten Etage. Die modern ausgestatteten Patientenzimmer bieten den Patienten einen hohen Komfort.

Nach der Anlieferung eines neuen Magnetresonanztomographiegerätes (MRT) im vergangenen Sommer sowie eines neuen Computertomographiegerätes (CT), welche durch die Gemeinschaftspraxis für Radiologie Daun-Wittlich angeschafft wurden, ist im November vergangenen Jahres die radiologische Abteilung (Röntgenabteilung, MRT, CT und Mammographie) erfolgreich in den Anbau umgezogen und hat dort ihren Betrieb in der dritten Etage aufgenommen. Mit den neuen Geräten, auf dem aktuellen Stand der neuesten Technik, sind die Bedingungen nun für alle besser. Dank der tollen Zusammenarbeit aller Beteiligten wurde zu guter Letzt Anfang dieses Jahres die neue Intensivstation auf der zweiten Etage im Anbau des Krankenhauses in Betrieb genommen. Die Station erstreckt sich nun über 600m². Die neu eingerichteten Patientenzimmer sind mit modernster Technik ausgestattet und gewährleisten damit eine höchst professionelle Versorgung der Patienten. Bereits Ende 2017 bezogen die MVZ-Praxis Neurologie, die neue Bereitschaftsdienstzentrale (hausärztlicher Dienst) sowie die Finanzbuchhaltung des Krankenhauses ihre Räume im Erdgeschoss des Neubaus.

Unterhalb des Anbaus entstanden insgesamt 21 überdachte Parkplätze, welche die Parksituation am Krankenhaus verbessern.


Der Schwesternstützpunkt auf der neuen Intensivstation ist offen und freundlich gestaltet (Foto: Tom May)


Moderne Technik unterstützt das Pflegepersonal bei der Lagerung schwer kranker Menschen (Foto: Tom May)


Anlieferung des neuen MRT

Damit sind die Bauarbeiten nach insgesamt drei Jahren Bauphase weitestgehend beendet. Nun geht es im alten Gebäude weiter. Im nächsten Bauabschnitt wird dort die alte Intensivstation umgebaut und modernisiert, und es werden zusätzliche Räume für die Prämedikation errichtet. Aufgrund dieser Bauarbeiten kommt es leider zu erheblichen Einschränkungen im Patientenverkehr. Der gewohnte Durchgang auf der zweiten Etage muss für die Besucher zur Intensivstation über einen längeren Zeitraum gesperrt werden. Dies hat zur Folge, dass die neue Intensivstation für Besucher nur über das neue Treppenhaus im Neubau zu erreichen ist.


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