Krankenhaus Daun

Medizinstudium

Gute Zukunftsaussichten für Medizinstudenten

Medizinstudium

Christopher Scholzen, angehender Medizinstudent

Eine Universität gibt es in Daun nicht. Alles andere, was für das Medizinstudium benötigt wird, aber sehr wohl. Im Krankenhaus Maria Hilf in Daun bieten sich für Medizinstudenten große Möglichkeiten. Denn hier kann von Praktika bis zur Famulatur alles abgeleistet werden, was im Medizinstudium notwendig ist.

Bereits während der Schulzeit – im Übrigen in allen Schulformen – kann man in den verschiedensten Bereichen des Hauses ein freiwilliges Praktikum absolvieren und sich über die vielseitigen Ausbildungsangebote informieren. Die Nützlichkeit eines Praktikums steht außer Frage. Denn es ist die einfachste und schnellste Möglichkeit, tiefe Einblicke in einen Beruf zu bekommen und somit abschätzen zu können, welcher Berufszweig einem am meisten liegt. Denn auch die Erkenntnis, dass der Beruf nicht für einen geeignet ist, bringt einen doch deutlich voran. Je mehr Berufsfelder man durch diese Erfahrungen für sich persönlich ausschließen kann, umso eher findet man den Bereich, der wirklich zu einem passt. Im Idealfall lernt man im Praktikum den späteren Traumberuf kennen.

Das Medizinstudium
Im Verlauf des Medizinstudiums muss man ein dreimonatiges Praktikum im Pflegebereich absolvieren. Auch diese Möglichkeit wird im Krankenhaus Maria Hilf angeboten. Dieses Pflegepraktikum sollte auf jeden Fall vor Beginn des Studiums abgeleistet werden. Dazu raten einige Universitäten, manche schreiben es sogar vor, da sie wissen, wie schwierig es ist, dieses in den randvollen Lehrplan des Studiums einzufügen. Auch kann es dazu dienen, sich vor Beginn des Medizinstudiums noch einmal kritisch mit der praktischen Ausübung des Berufs zu beschäftigen.
Für das Krankenhaus in Daun spricht, dass hier das Pflegepraktikum sehr flexibel gestaltet werden kann. Es kann nach Wunsch zum Beispiel so aufgebaut werden, dass man in jedem der drei Monate auf einer anderen Station eingeteilt ist und somit möglichst viele unterschiedliche Bereiche des Krankenhauses näher kennenlernt.

Häufig hört man von Berichten junger Medizinstudenten über die Schrecken der Famulatur. Selbstverständlich soll die Famulatur eine Herausforderung darstellen und den Studenten in Form eines Praktikums bei einem Facharzt sowie in einer Klinik an den Beruf des Arztes heranführen. Hier wird einer der ersten Schritte, weg vom theoretischen Lernen, hin zum praktischen Ausüben des Berufs gemacht. Das stellt ohne Frage eine Herausforderung dar.
Umso leichter fällt diese, wenn man sie in einem bereits bekannten Umfeld angeht. Wer seine Famulatur in der Region ableistet, in der er aufgewachsen ist, für den sind diese Anforderungen sicherlich leichter zu bewältigen, als für den, der sich in einem völlig neuen Umfeld zurechtfinden muss.

Entwicklungen auf dem Land
Auch bei den Schritten nach dem Studium bietet der ländliche Raum viele Vorteile. Wer über die Niederlassung als Arzt auf dem Land und die Gründung einer Familie nachdenkt, wird es sehr zu schätzen wissen, dass er hier weitestgehend in Sicherheit leben kann. Hier wachsen die Kinder in einer vergleichsweise behüteten Umgebung auf. Zudem sind die Lebenshaltungskosten auf dem Land niedriger als in der Stadt. Koblenz und Trier liegen für die Vulkaneifel vor der Haustür und bald – wenn der Lückenschluss der A 1 erreicht ist – auch Köln. Daneben sollte nicht unterschätzt werden, wie rasch es auf dem Land möglich ist, einen Bekannten- und Freundeskreis aufzubauen. Diese Vorzüge bekannter zu machen, wird eine der großen Zukunftsaufgaben in der Region sein.
Für Ärzte ist die Vulkaneifel auch aus einem anderen Grund interessant. Im Bereich der medizinischen Versorgung zeichnen sich bereits heute besorgniserregende Entwicklungen auf dem Land ab. Ohne Zweifel bietet diese krisenhafte Situation auch Chancen; denn sie zwingt dazu, die medizinische Versorgung der Bevölkerung mit innovativen Konzepten ganz neu anzugehen. In Zeiten einer alternden Gesellschaft und gleichzeitigen Problemen bei der Aufrechterhaltung des Öffentlichen Personennahverkehrs ist die Zukunft des Arztes, wie wir ihn heute kennen, ungewiss. Schon jetzt werden Überlegungen angestellt, Sprechstunden digital einzurichten. Praktisch bedeutet das, dass der Mediziner durch detaillierte Datenübertragungen des Patienten Diagnosen stellen kann, ohne dass dieser im Behandlungsraum sitzt. Es gibt bereits Umsetzungen dieser Ideen, in Form eines vielfältige Daten aufzeichnenden Armbandes, das der Patient ständig am Körper trägt. Diese Langzeitmessungen können dem Arzt übermittelt und von ihm ausgewertet werden.

Chancen bieten sich genügend. Es braucht aber engagierte Menschen, die diese Herausforderung annehmen. Finanzielle Überlegungen spielen bei der Entscheidung für oder gegen die Einrichtung einer eigenen Praxis sicherlich eine Rolle. Entsprechende Konzepte zur Förderung junger Landärzte sind bereits auf den Weg gebracht.
Sinnvoll wäre es dabei sicherlich, dass sich mehrere Ärzte in einer Gemeinschaftspraxis gegenseitig unterstützen. Durch ein solches Zusammenfinden können Erfahrungen leichter ausgetauscht, Arbeitszeiten deutlich flexibler gestaltet und nicht zuletzt auch Geld eingespart werden. Wem das alles zu kompliziert erscheint, der kann auch den einfachen Weg wählen: Das Krankenhaus Maria Hilf ist gerade dabei, mit großen finanziellen Investitionen die Weichen für die Zukunft zu stellen.

„Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass ein Praktikum im Krankenhaus Maria Hilf nicht nur in vielerlei Hinsicht sinnvoll und nützlich ist, sondern es auch noch richtig Spaß macht, die hier herrschende familiäre Atmosphäre zu erleben.“

Christopher Scholzen
Angehender Medizinstudent


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