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Die Pflegeschulen des Krankenhauses Maria-Hilf, Daun bauen mit an der Zukunft Pflege
Erstellt am 16.05.2012
Viele Pflegeinstitutionen aus den Landkreisen Vulkaneifel, Wittlich und Cochem-Zell folgten am 20.4.12 der Einladung der Pflegeschulen Maria-Hilf Daun und der Agentur für Arbeit, welche zu einem Arbeitsmarktgespräch geladen hatten.
In diesem Jahr feiert die Krankenpflegeschule des Krankenhauses Maria-Hilf ihren 60. Geburtstag. Seit 1996 ist der Kranken- und Krankenpflegehilfeschule eine Fachschule für Altenpflege und Altenpflegehilfe angeschlossen. Über 1.500 examinierte Pflegekräfte sind das Ergebnis der engagierten Ausbildungsarbeit der Pflegeschulen Daun in Trägerschaft der Katharinenschwestern. Welche Bedeutung dieses Engagement für die Lebensqualität der Menschen in unserem Landkreis hat, zeigt die aktuelle Statistik des rheinland-pfälzischen Pflegemonitors auf. Nur im Einzugsgebiet der Pflegeschulen Daun wird kein Pflegekräftemangel verzeichnet.
Grund genug in einem Arbeitsmarktgespräch, mit allen Akteuren in der Pflegebranche und mit den Experten der Agentur für Arbeit die Ist-Situation zu beleuchten und einen Blick in die Zukunft zu werfen. Herr Gilles (AA Gerolstein) stellte die regionale Arbeitsmarktsituation von heute dar und zeigte auf, dass die Zukunft durch die demographische Bevölkerungsent-wicklung große Herausforderungen für die Pflegeberufe bereithält. Im Ausbildungsjahr 2010/2011 war erstmals die Zahl der Ausbildungsplätze höher, als die der Bewerber. Die Zahl der Bewerber hat sich seit 2005 fast halbiert (5763 zu 3081). Diese Zahlen belegen die Notwendigkeit die Attraktivität der Pflegeberufe für die potentiellen Berufseinsteiger deutlicher darzustellen und zu erhöhen.
Herr Melchiors, Schulleiter der Pflegeschulen Maria-Hilf, zeigte hierzu Möglichkeiten in seinem Vortrag auf. Sein Credo: Es reicht nicht aus, dass Arbeitsplätze in der Pflege wichtig sind, sondern es müssen auch gute Arbeitsplätze werden. In einer Studie (Quelle Stepstone) wird belegt, dass mit fast 85% als Kriterium für einen guten Arbeitsplatz die Rahmenbedingungen genannt werden. Hierunter fallen die verlässlichen Arbeits- und Freizeiten, sowie eine humane Betriebs- und Führungskultur in den Unternehmen. Den Pflegekräften sind Rahmenbedingungen wichtig, die eine den patienten- und bewohnergerechte Pflege, Betreuung und Begleitung ermöglichen. Erst mit deutlichem Abstand werden finanzielle Anreize und Karrierechancen genannt. Letztgenannte sind in den Pflegeberufen vielfältig und sehr gut. Die Spanne reicht von Fachweiterbildungen in hochtechnifizierten OP- oder Intensivbereichen oder in der Gerontopsychiatrie, in Aufstiegsweiterbildungen im mittleren Management oder zu Pflegestudiengängen in Pflegeforschung, -management oder -pädagogik. Die Weichen für weitere Arbeitsfelder in der selbständigen Versorgung chronischer Wunden oder der Betreuung von Menschen mit chronischen Krankheiten wie Diabetes mellitus oder Hypertonie sind in den neuen gesetzlichen Regelungen im Gesundheitssektor schon gestellt.
Einen anderen Ansatz zur Gewinnung potentiell neuer Pflegefachkräfte ist die Schulung und Weiterqualifizierung von ungelernten oder bisher gering qualifizierten Kräften in den Pflegeeinrichtungen. Herr Naundorf (Arbeitsamt Trier) zeigte Förderungswege für dieses Klientel durch die „WeGebau-Förderung“ auf. Hierzu sollten Arbeitgeber Kontakt mit dem Arbeitgeberservice der Agentur für Arbeit aufnehmen.
Frau Hommes, Pflegedienstleitung des Ida Becker Hauses, Traben-Trabach, berichtete von den guten Erfahrungen mit der Schaffung von Praktikastellen im freiwilligen sozialen Jahr und dem Bundesfreiwilligendienstes. Beide Angebote lassen den interessierten jungen Menschen, beim Bundesfreiwilligendienst ohne Altersbegrenzung, einen guten Einblick in die Pflege gewinnen. Die Praktikanten und „Bufdis“ werden durch qualifiziertes Personal und spezifische Bildungsangebote begleitet. Frau Dixon von der zentralen Stelle für die Gewinnung von Arbeitskräften aus dem Ausland (Agentur für Arbeit/Bonn), stellte Möglichkeiten zur Gewinnung von Pflegekräften aus dem Ausland vor. Alle Beteiligten sehen in der Gewinnung von ausländischen Pflegekräften ein ergänzendes Angebot, das aber nicht die eigentlichen Probleme im Arbeitsmarkt Pflege lösen kann.
Die Veranstaltung wurde von den Teilnehmern als sehr informativ bewertet und die Pausen zu einem intensiven Austausch zwischen den Teilnehmern genutzt.
Am Ende wurde folgendes Fazit gezogen: Die Pflegebranche kann zukunftsweisende Arbeitsplätze entwickeln, hierzu bedarf es vernetzter qualitativ hochwertiger Ausbildungsarbeit und nachhaltiger Öffentlichkeitsarbeit.
Gesundheitsforum: Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen
Erstellt am 23.04.2012Im Rahmen des Gesundheitsforums des Krankenhauses Maria Hilf in Daun findet am Samstag, den 05. Mai 2012 um 09.30 Uhr im Forum in Daun ein Arzt-Patienten-Seminar über das Thema Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen statt.
Um 9.30 Uhr erfolgt die Begrüßung durch Herrn Prof. Dr. med. Marth und im Anschluss im Namen der DCCV durch Herrn M. Sorg.
Um 09.55 Uhr wir Herr PD Dr. med. Dauer aus Homburg über den akuten Schub, Diagnostik, Basistherapie und neue Therapiemöglichkeiten referieren. Anschließend erläutert Herr Prof. Dr. med. Marth die chronisch-aktive Darmerkrankung und die Bedeutung der Darmkrebsvorsorge. Weiterhin wird Herr PD Dr. Kramer aus Hamm (Westfalen) moderne operative Verfahren bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen darstellen. Den Patienten wird ausführlich Möglichkeit gegeben, mit den Referenten zu diskutieren.
Als Besonderheit wird bei der Veranstaltung ein begehbares Darmmodell im Forum aufgestellt. Dabei kann man sich vor Ort über den Aufbau und die Funktion des Darmes und auch über den Sinn einer Darmkrebsvorsorge informieren.
Detailinformationen über die Veranstaltung können über das Sekretariat Innere Medizin (Telefonnummer 06592/715-2221) angefordert werden.
Im Gesundheitsforum werden fortlaufend monatliche Infoveranstaltungen für die Bevölkerung angeboten, in denen Ärzte der Region zu aktuellen medizinischen Themen Vorträge halten und dem Publikum in Rede und Antwort zur Verfügung stehen. Der nächste Termin ist für Montag, den 11. Juni 2012 (Demenzerkrankungen geht uns alle an), Dr. med. G. Kirch, Sektionsleiter der Geriatrie im Krankenhaus Daun) vorgesehen.
Die Bevölkerung ist herzlich eingeladen.
Informationsveranstaltung chronisch-entzündliche Darmerkrankungen
Erstellt am 12.04.2012- Arzt-Patienten-Seminar im Rahmen des Gesundheitsforums des Krankenhauses Maria Hilf, Daun (in Zusammenarbeit mit der Deutschen Morbus Crohn- und Colitis ulcerosa-Vereinigung e. V. (DCCV))
| 09.30 | Begrüßung und Einleitung | Prof. Dr. T. Marth, Daun |
| 09.35 | Begrüßung im Namen der DCCV e.V. | Herr M. Sorg, DCCV |
| Information über das Schwerbehindertenrecht | ||
| 09.55 | Der akute Schub: Welche Diagnostik? Welche Basistherapie? | Herr PD Dr. M. Dauer, Homburg |
| Neue Therapiemöglichkeiten? | ||
| 10.25 | Die chronisch-aktive Erkrankung: Immunsuppressive Therapie | Prof. Dr. T. Marth, Daun |
| Bedeutung der Darmkrebsprophylaxe |
2. Ärztliche Fortbildungsveranstaltung (in Zusammenarbeit mit der Kreisärzteschaft Daun)
Prof. Dr. Th. Marth gibt am Samstag den 05.05.2012 von 09:30 Uhr bis 14:00 Uhr im Forum Daun eine Fortbildung zum Thema chronisch-entzündliche Darmerkrankungen. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Die Anmeldung und weitere Informationen finden Sie in diesem Flyer.
Bundesministerium für Gesundheit Pressemitteilung Nr.19 vom 10.4.2012
Erstellt am 12.04.2012"116 117" - Notdienstnummer für den ärztlichen Bereitschaftsdienst startet
Die Sicherstellung einer flächendeckenden, bedarfsgerechten und möglichst wohnortnahen medizinischen Versorgung ist ein zentrales gesundheitspolitisches Anliegen. Dazu gehört, dass für Patientinnen und Patienten auch außerhalb der normalen Sprechstunden ein Ansprechpartner in medizinischen Fragen zur Verfügung steht.
Das Bundesministerium für Gesundheit begrüßt den Start für eine bundesweit einheitliche und kostenlose Notdienstnummer "116 117". Ab dem 16. April 2012 wird diese Nummer in fast allen Bundesländern verfügbar sein. Sie ermöglicht jedem Bürger, den ärztlichen Bereitschaftsdienst vor Ort auf einfache Art und Weise zu erreichen. Eine aufwändige Suche nach regional unterschiedlichen Nummern entfällt.
Der unter der 116 117 angebotene Dienst wird die Anrufer in dringenden, aber nicht lebensbedrohlichen Situationen, vor allem auch außerhalb der normalen Dienst-zeiten, am Wochenende und an Feiertagen, zu medizinischen Diensten weiterleiten. Betroffene können so in Krankheitsfällen auch ohne Notarzt medizinische Hilfe erhalten. Der Anrufer wird dabei mit ausgebildetem Personal einer Anrufzentrale oder direkt mit einem qualifizierten praktischen oder klinischen Arzt verbunden.
Weitere Informationen zur neuen Notdienstnummer und zur aktuellen Verfügbarkeit finden Sie im Internet unter http://www.116117info.de/html/
Kritik der Krankenkassen an Krankenhausabrechnungen
Erstellt am 2.04.2012Kritik der Krankenkassen an Krankenhausabrechnungen ist substanzlos, Gutachten belegt seriöse Rechnungslegung der Kliniken. Die PDF Datei können Sie sich hier ansehen.
