Wirbelsäulen
Nicht ohne Grund wird die Wirbelsäule als „Achsenorgan“ des Menschen bezeichnet. 80% aller Menschen erleiden im Laufe ihres Lebens mindestens eine Episode von Rückenschmerz. Allerdings gelingt es in den meisten Fällen, die schmerzfreie Funktion der Wirbelsäule ohne Operation wieder herzustellen. Ist jedoch erst einmal eine Kompression von Rückenmark oder Nervenwurzeln durch Bandscheibengewebe oder Knochenvorsprünge eingetreten oder ist die Wirbelsäule durch Bruch oder Verschiebung von Wirbeln instabil geworden, kann oft nur eine Operation Abhilfe schaffen.
Mit Herrn PD Dr. med. Fürderer steht der Orthopädischen Abteilung nun ein international anerkannter Wirbelsäulenchirurg zur Seite. Nach Tätigkeiten an den Universitätskliniken Mainz und Köln, dort zuletzt als Leiter der Sektion Wirbelsäule, betreibt Herr PD Dr. med. Fürderer mit einem Team ein großes Gelenk- und Wirbelsäulenzentrum in Deutschlands ältester Stadt Trier. 2003 erhielt er das „Travelling-Fellowship“ Stipendium der Europäischen Wirbelsäulengesellschaft.
Herr PD Dr. Fürderer ist Autor von zahlreichen wissenschaftlichen Artikeln und Buchbeiträgen und hält regelmäßig Vorträge auf nationalen und internationalen Kongressen.
Seine besonderen Schwerpunkte liegen in der operativen Behandlung von angeborenen und erworbenen Krankheiten der Hals-, Brust- und Lendenwirbelsäule inklusive der operativen Korrektur von Deformitäten, Bandscheibenersatz und minimalinvasiven Therapieformen bei Bandscheibenvorfall und Wirbelbrüchen. Somit können im Krankenhaus Maria Hilf nun die modernsten Verfahren der Wirbelsäulenchirurgie inklusive mikrochirurgischer Bandscheibenoperationen angeboten werden.
