Gastroskopie

Was ist eine Gastroskopie?

Bei der Gastroskopie handelt es sich um eine endoskopische Untersuchung (Spiegelung) eines Teiles des Magen-Darm-Traktes:
der Speiseröhre,
des gesamten Magens und
des Zwölffingerdarms.
Hierfür muss der Magen vollständig entleert sein. Auf Wunsch erhält der Patient eine Beruhigungsspritze. Zur Schonung wird der Rachen mit einem Lokalanästhetikum zur örtlichen Betäubung besprüht. Anschließend schluckt der Patienten, der sich in linker Seitenlage befindet, einen flexiblen Schlauch. Dieser enthält Instrumente, wie beispielsweise ein Glasfaserbündel, das das Licht transportiert und eine Mini-Kamera. Dies ist völlig schmerzlos und dauert etwa 15 Minuten. Es kann lediglich kurzzeitig zu einem Druckgefühl kommen.

Wann wird die Gastroskopie eingesetzt?

Zur Abklärung:
einer möglichen Gastritis
eines Magen- oder Zwölffingerdarmgeschwürs
eines Tumorleidens
bei chronischen Durchfällen